Jugendarbeit

Derzeit findet die Jugendarbeit innerhalb der ausgeschriebenen Vereins- und Kreistermine statt. Manchmal auch auf den Dorf- und Stadtfesten, wenn ein Verein sich vorstellt. 🙄

In Ihrer Funktion als Kreissportleiter sind Heiko Strempel aus Templin und Michael Block aus Prenzlau  in der Uckermark für die Organisation der Kreisjugend zuständig.

Aber was heißt das.

Es gibt kleine, aber auch schon größere Pflanzen in unseren Vereinen, die das Bogenschießen in Ihr Programm aufgenommen haben. Dazu zählen Templin und Prenzlau – mal von den alteingesessenen Bogenvereinen des Deutschen Bogensportverbands in Heinersdorf, Schwedt u.a. abgesehen.

In den Kreis – Terminen haben wir im letzten Jahr versucht, durch einen offenen Wettkampf im Kreis die Aktivitäten zu erhöhen. Derzeit mit mäßigem Erfolg, was die Sache nicht schmälern soll. Wir müssen dran bleiben und unsere eigenen Kinder und Jugendlichen für den Schießsport gewinnen. Die technischen Voraussetzungen sind schon vorhanden. Die Übungsleiter müssen sich mit der Jugendbasislizenz ausbilden lassen, aktiv und gleichbleibend arbeiten und auch die Jugend muss gleichbleibend dem Training treu sein. Sonst kommt nichts dabei raus. Für das Sportjahr 2017 gibt es deshalb viel zu tun.

Junge Schießsportfreunde geht in die Vereine , meldet Euch bei den Übungsleitern und lasst nicht gleich den Kopf hängen, wenn es nicht sogleich mit dem Treffen der Ziele klappt. Schießsport ist nach außen hin vielleicht für junge Leute langweilig, aber innerlich könnt ihr die volle Aufregung erleben. Mit Freunden gemeinsam kann man durchaus auch im Training  Spaß haben. Wenn es zu Wettkämpfen nach Frankfurt/Oder, oder auch Bernau, Eberswalde, Potsdam oder  andere Städte im Land geht, ist der Spaß vorprogrammiert. Dem muss jedoch eine gewisse Menge Training vorausgehen.

Meldet Euch in den Vereinen, lasst Euch verraten, ob ihr überhaupt schon schießen dürft, denn auch hier gibt es Altersgrenzen, wie im Kino 🙂 .

Kreisschützenmeister

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Bogenschießen mal anders 😆 

Die meisten kennen das Bogenschießen indem auf eine bunte Scheibe mit 10er Einteilung geschossen wird. Als Ergebnis werden die entsprechenden Ringe addiert.

Beim Bogentraining des Prenzlauer Schützenvereins am 18.07.2015, zusammen mit Bogenschützen der Schützengilde Templin, diente die bunte Bogenscheibe nur zum einschießen. Danach versuchte man sich an den Disziplinen „Claut“ und „3D“.

Clout:

Das Clout-Schießen stammt aus dem Mittelalter. Dabei geht es darum, den Pfeil möglichst nahe an eine in 180 Yard (ca. 165 m) entfernte Fahne zu schießen (clout; altertümlich, despektierlich im Sinne von „Lappen“). Jeder Bogenschütze hat drei Pfeile, die er in einem Winkel von ca. 45° auf die Fahne schießt. Bei diesem Winkel kann man kein Visier verwenden, man ist auf die eigenen Wahrnehmungen und Abschätzungen angewiesen. Bei Rückenwind muss der Bogenschütze etwas höher und bei Gegenwind etwas tiefer anhalten. Die Trefferaufnahme geschieht mit einem Seil, das im Abstand von 1 Yard (0,9144 m) Knoten besitzt. Je näher an der Fahne der Pfeil steckt, umso höher die Wertung. Diese Disziplin wird überwiegend mit Landbogen ausgeübt und ist eher eine traditionelle Disziplin.

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3D:

Das 3D-Bogenschießen ist eng mit dem Feldbogenschießen verwandt. Beim 3D-Bogenschießen wird jedoch nicht auf Zielscheiben geschossen, sondern auf Nachbildungen von Tieren. Der Bogenschütze kann maximal 3 Pfeile auf eine Tierfiguren schießen, je früher der Pfeil trifft, umso höher ist die Punktzahl, die der Bogenschütze bei einem Treffer erhalten kann. Trifft der Bogenschütze die Kill-Zone, erhält er mehr Punkte als bei einem Körpertreffer

Beim 3D-Bogenschießen muss der Bogenschütze die Entfernung abschätzen und die Geländeform beachten.

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Obwohl die Disziplinen anfänglich noch ungewohnt und neu waren, konnten die Teilnehmer – ob Jung oder Alt – bereits nach kürzester Zeit beachtliche Ergebnisse erzielen.

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